Montag, 15. April 2013

Anezwerga

Was macht man wenn man in nächster Zeit eigentlich sowieso das ganze Bad renovieren möchte aber das Kästchen unterm Waschbecken einfach ein halbes Jahr zu früh den Geist aufgibt? Klar, man sucht eine möglichst billige Übergangslösung. In unserem Fall lief uns die in Form einer 80cm breiten Aneboda-Kommode mit 3 Schubladen, die verschenkt wurde über den Weg. Das Kästchen ist nicht mehr im Sortiment und ich habe total vergessen Vorher-Fotos zu machen, aber egal, die Google Bildersuche hat mich zu einem IKEA-Möbel Blog geführt auf dem genau diese Kommode beschrieben wird.

Jedenfalls war der ursprüngliche Plan eigentlich, die Kommode auf 2 Schubladen zu kürzen und ihr die Beine abzunehmen und sie dann unterhalb des Waschbeckens einzupassen. Beim Zerlegen mussten wir aber feststellen, daß nur mehr eine Schublade wirklich nutzbar war - bei den beiden anderen waren sowohl die Auszugschienen als auch die Schubladen selbst zu beschädigt. Ok, geschenktem Gaul schaut man nicht in's Maul und das Einpassen wäre bei einer Höhe von 2 Schubladen auch eine ziemlich gefinkelte Aktion geworden, daher haben wir uns dann kurzerhand entschlossen die Kommode auf nur mehr eine Schublade zu kürzen und ihr dafür ihre Beine zu belassen.


Voilá, fertig war "Anezwerga" - sie ist nun wirklich ein seeehr kleines Kommödchen geworden, aber es findet alles drin Platz was soll, praktischer als unser altes Schränkchen mit seinen Klapptüren ist so eine Schublade auf jeden Fall und das nächste halbe Jahr oder so wird "die Kleine" bestimmt überbrücken. Wir sind jedenfalls mit unserem Umbau zufrieden. :-)



- tina

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